1. Abschaffung der 13 Regionen & Wiedereinführung von 54 ernannten Präfekten
Aktuelle Lage: Die 13 Regionen haben gewählte Regionalgouverneure, Dutzende bezahlter stellvertretender Regionalgouverneure, geschäftsführende Sekretäre und große Regionalräte, deren Mitglieder Aufwandsentschädigungen erhalten.
Die Reform: Die Bediensteten werden versetzt (Kosten/Nutzen null für den Personalhaushalt). Alle Bezüge der Gewählten und ihrer Räte werden abgeschafft. An ihre Stelle werden 54 Präfekten ernannt (einer je Präfektur), die Berufsbeamte sind und daher ihr festes Gehalt plus eine definierte Funktionszulage (entsprechend der eines Generalsekretärs) erhalten.
Berechnung für sechs Monate:
Wir sparen: die Gehälter/Repräsentationskosten von 13 Regionalgouverneuren und rund 120 stellvertretenden Regionalgouverneuren sowie die Sitzungsgelder der Räte.
Wir zahlen: die Funktionszulagen der 54 neuen staatlichen Präfekten.
- Nettonutzen für sechs Monate: 3.500.000 €
- DIREKTVERGABEN: 375.000.000 € / Halbjahr
Detaillierte Tabelle der Personal- und Mittelverteilung je Region
| Region | Geschätzte Zahl der Bediensteten | Jahreshaushalt (Betrieb + NSRF-Projekte) | Wichtigste Finanzierungsquellen |
|---|---|---|---|
| Attika | ~3.800 | 1.150.000.000 € | Eigenmittel, KAP, OP der Region Attika |
| Zentralmakedonien | ~2.400 | 480.000.000 € | KAP, OP der Region Zentralmakedonien |
| Thessalien | ~1.300 | 260.000.000 € | KAP, OP der Region Thessalien |
| Westgriechenland | ~1.100 | 240.000.000 € | KAP, NSRF, Programm für öffentliche Investitionen |
| Kreta | ~1.050 | 230.000.000 € | KAP, OP der Region Kreta |
| Ostmakedonien & Thrakien | ~950 | 190.000.000 € | KAP, NSRF, Programm für einen gerechten Übergang |
| Peloponnes | ~900 | 180.000.000 € | KAP, OP der Region Peloponnes |
| Mittelgriechenland | ~850 | 170.000.000 € | KAP, Nationales Entwicklungsprogramm |
| Epirus | ~750 | 140.000.000 € | KAP, OP der Region Epirus |
| Westmakedonien | ~650 | 130.000.000 € | KAP, Fonds für einen gerechten Übergang (Braunkohle) |
| Südägäis | ~550 | 100.000.000 € | KAP, lokale Mittel, Tourismusmittel |
| Ionische Inseln | ~480 | 85.000.000 € | KAP, OP der Region Ionische Inseln |
| Nordägäis | ~420 | 75.000.000 € | KAP, Sondermittel Migration/Insellage |
| GESAMT | ~15.200 | ~3.430.000.000 € |
Wichtiger Hinweis zur Reform (2026):
Gemäß Ihrem Mandat werden die 15.200 Bediensteten unverändert übernommen und den 54 neuen Präfekturen und den zentralen Ministerien zugeordnet. Das bedeutet, dass die Kosten ihres Personalhaushalts für den Staatshaushalt konstant bleiben. Die Einsparung von 3.500.000 €, die wir für das erste Halbjahr berechnet haben, stammt ausschließlich aus der Abschaffung der 13 Regionalgouverneure, der rund 120 stellvertretenden Regionalgouverneure und der Hunderte bezahlter Regionalräte (Bezüge, Repräsentationskosten und Sitzungsgelder). [1]
1. Der „Trick“ der Direktvergaben unterhalb der Schwelle
Die Methode: Der Staat legt eine Höchstgrenze für Direktvergaben (ohne Ausschreibung) fest. Die Regionen zerstückeln riesige Projekte (z. B. Räumung von Bächen, Instandhaltung des Straßennetzes) in Dutzende kleinere Teile, sodass jedes knapp unter der Schwelle liegt.
Wohin das Geld fließt: An „befreundete“ Briefkastenfirmen, die wenige Tage vor der Vergabe gegründet werden. Die Rechnungsstellung erfolgt zu überhöhten Preisen (Überfakturierung bis zu 300 %).
2. Zugeschnittene Ausschreibungen & Scheinprojekte (Stil OPEKEPE)
Die Methode: Genau wie bei der OPEKEPE, wo EU-Subventionen an nicht existierende Erzeuger und „virtuelle“ Weiden verteilt wurden, werden auch in den regionalen operationellen Programmen (OP) des NSRF Ausschreibungen auf einen einzigen Bieter zugeschnitten.
Wohin das Geld fließt: In „Geisterprogramme“ für angebliche Digitalisierung, Schulungsseminare (der bekanntlich wertlosen Art) oder Tourismuswerbung im Ausland. Die Mittel landen bei bestimmten Werbeagenturen und Beratungsfirmen, die mit der jeweiligen Regionalbehörde befreundet sind.
3. Der Skandal der „LED-Lampen“ und der Energieverträge
Die Methode: Eine der größten Millionen-Partys in den Regionen und Gemeinden betrifft den Austausch der Straßenbeleuchtung durch LED-Lampen.
Wohin das Geld fließt: Es werden mehrjährige Verträge im Wert von Hunderten Millionen Euro mit bestimmten Unternehmensgruppen geschlossen. Die dem Staat berechneten Kosten betragen ein Vielfaches des realen Marktwerts und binden die Mittel der Region für die nächsten 10 bis 15 Jahre.
4. Die Abfallwirtschaft und die „goldenen“ Deponien
Die Methode: Die Müllentsorgung ist die dauerhafte „Blutung“ der regionalen Mittel. Unter dem Vorwand der „Dringlichkeit“ wegen Umweltrisiken werden die normalen Ausschreibungen umgangen.
Wohin das Geld fließt: An private Unternehmer für den Transport oder die Zwischenlagerung von Abfällen, wobei die Kosten pro Tonne in die Höhe schnellen, während die Projekte für endgültiges Recycling und endgültige Behandlung bewusst verzögert werden, damit der Notstand fortbesteht.
5. Kulturveranstaltungen, „Aufkauf“ der Medien & Sponsoring
Die Methode: Jede Region verfügt über Millionen Euro pro Jahr für lokale Festivals, Konzerte und Publikationen.
Wohin das Geld fließt: Die Honorare für Künstler und Veranstaltungsfirmen werden künstlich aufgebläht. Gleichzeitig werden riesige Summen als „Werbeausgaben“ an lokale Websites und Zeitungen gezahlt, was dem Regionalgouverneur volle mediale Immunität und Sichtbarkeit sichert.
Fazit der Untersuchung:
Von den 3,4 Milliarden Euro gehen schätzungsweise mindestens 20 % bis 25 % (680 bis 850 Millionen Euro pro Jahr) direkt durch Überfakturierung, Schmiergelder und Gefälligkeiten an Freunde verloren. Die Rückkehr zur Institution des ernannten Präfekten und die zentrale Kontrolle der Mittel durch das Finanzministerium werden diesen Praktiken „den Hahn zudrehen“.
2. Vollständige Abschaffung der unabhängigen Behörden (Strukturen & Personal)
Aktuelle Lage: In Griechenland gibt es über 25 unabhängige Behörden (ASEP, RAE, ESR, die Datenschutzbehörde usw.) mit eigenen Haushalten, Gebäudemieten, Sondergehaltstabellen und Hunderten von Bediensteten (Beamte und Vertragskräfte).
Die Reform: Vollständige Abschaffung der Strukturen und sofortige Entlassung ihres gesamten Personals (Beamte und Vertragskräfte).
Berechnung für sechs Monate: Die durchschnittlichen jährlichen Betriebs- und Personalkosten dieser Behörden erreichen 300 Millionen Euro. Ihre vollständige Einstellung bringt die größte sofortige Einsparung.
Nettonutzen für sechs Monate: 150.000.000 €
3. Entlassung von 5.000 politischen Ernannten & sofortiger Verkauf von 5.000 Fahrzeugen
Aktuelle Lage: Die politischen Ernannten (Berater, Mitarbeiter von Ministern, Büroleiter) werden nach hohen Gehaltsstufen bezahlt und viele nutzen Staatsfahrzeuge.
Die Reform: Sie werden bei Ablauf ihrer Amtszeit entschädigungslos entlassen (null Abfindung). Die 5.000 Fahrzeuge werden zurückgezogen und sofort verkauft.
Berechnung für sechs Monate:
Gehaltskosten: 5.000 Bedienstete × 2.200 € durchschnittliche Bruttokosten × 6 Monate = 66.000.000 €.
Betriebskosten der Fahrzeuge: Kraftstoff, Wartung, Versicherungen für 6 Monate = 6.000.000 €.
Liquiditätszufluss aus dem Verkauf: 5.000 Autos × 10.000 € durchschnittlicher Auktionspreis (wegen Alter/Kilometerstand) = 50.000.000 € (einmaliger Zufluss).
- Nettonutzen für sechs Monate: 122.000.000 €
4. Rückzug von 5.000 Polizisten & Begrenzung des Personenschutzes für Politiker
Aktuelle Lage: Tausende Polizisten sind zu Abgeordneten, Europaabgeordneten und Ministern abgeordnet und begleiten sie in die Provinz zu enormen Kosten für Auswärtszulagen, Hotelaufenthalte und Überstunden.
Die Reform: Die Polizisten kehren in den Streifendienst zurück (das Grundgehalt bleibt, es zählt also nicht als Einsparung). Der Staat spart nur die damit verbundenen Reisekosten. Zugleich wird eine strenge Obergrenze eingeführt (1 Fahrer/Polizist je Abgeordnetem, 4 bis 5 je Minister, 3 je Staatssekretär).
Berechnung für sechs Monate: Bei der Annahme, dass im Schnitt jeder zu einem Politiker abgeordnete Polizist den Staat rund 800 € pro Monat zusätzlich kostet (an Auswärtszulagen, Übernachtungen, Überstunden und Sonderzahlungen):
5.000 Polizisten × 800 € × 6 Monate = 24.000.000 €.
Nettonutzen für sechs Monate: 24.000.000 €
5. Abschaffung privater Sicherheitsfirmen in den Ministerien
Aktuelle Lage: Die Ministerien geben Millionen Euro pro Jahr für Auftragnehmer (private Sicherheitsfirmen) für die statische Bewachung ihrer Gebäude aus.
Die Reform: Die Sicherheitsverträge werden gekündigt/abgeschafft. Die Bewachung der Gebäude übernehmen ausschließlich die Polizisten, die aus dem Personenschutz für Politiker zurückkehren.
Berechnung für sechs Monate: Die durchschnittlichen Kosten eines Sicherheitsvertrags je Ministerium/großem öffentlichem Gebäude sind hoch. Für alle Ministerien und ihre zentralen Gebäude erreicht die Einsparung bei den privaten Verträgen:
Nettonutzen für sechs Monate: 36.000.000 €